Verkehrslärm in Wien 1230 Liesing Mauer: Wann wird aus Liesing endlich Leising?



Initiative Speisinger Straße: Laut ist out!
Kinder sind dank Bezirksvorsteher Wurm dem Verkehrslärm in Liesing ausgesetzt

"Liesing ist ein Durchzugsbezirk"

In einem STANDARD-Interview äußert sich Bezirksvorsteher Wurm über die Stärken und Schwächen von Liesing.

derStandard.at: Was sind die größten Probleme in Ihrem Bezirk?

Wurm: Es gibt zwei wesentliche Probleme, wobei diese nur in geringem Umfang vom Bezirk beeinflussbar sind: die Situation am Arbeitsmarkt
und den Verkehr. Die Chance, in Liesing einen Arbeitsplatz zu finden ist zwar nach wie vor größer als in anderen Bezirken und ich bin auch
ständig „unterwegs“, damit neue Betriebe angesiedelt und bestehende gehalten werden, aber es bedürfte hier weitaus größerer Anstrengungen
seitens der Bundesregierung.

Liesing ist ein Durchzugsbezirk: Alle, die aus dem Raum Mödling/Baden bzw. aus dem südlichen Wienerwaldgebiet
nach Wien wollen, müssen durch den 23.
Hinzu kommt eine hohe Motorisierungsdichte im Bezirk selbst. Es wird auf die Dauer
nicht möglich sein, die negativen Auswirkungen des eigenen Mobilitätsverhaltens zu kaschieren oder zum Verschwinden zu bringen.

Auszug an LeserInnen-Reaktionen zu diesem Interview:

" . . . freue mich auf baldigen Umzug in den Bezirk Mödling oder Baden, wo es im Gegensatz zu Wien noch Lebensqualität gibt!"

Bin in Liesing aufgewachsen ... und lebe seit über 10 Jahren nicht mehr dort. Ich muss aber leider bestätigen, dass die Verkehrssituation in diesem ehemals ruhigen Bezirk unerträglich ist und damit mein Entschluss richtig war, aufs Land zu ziehen
(keine Angst, ich fahre nicht durch Liesing, 300 km wären mir doch zuviel! *g*).
Es ist schade drum, abgesehen davon sind die Wohnungspreise bereits seit 20 Jahren fast nicht mehr leistbar. Aber dies könnte sich mit zunehmendem Verkehr auch ändern, ist aber wohl nicht der Sinn der Sache...

In den letzten Jahren wird es nur schlimmer...

Also ich wohne seit über 30 Jahren im 23. Bezirk, muss aber feststellen das es von Jahr zu Jahr mehr bergab geht. In den Häusern runderherum wird seit zwei Jahren mehr eingebrochen und die Polizei steht trotzdem lieber mit der Radarpistole statt mal auf Streife zu gehen... Der Durchzugsverkehr wird durch idiotische neue Ampeln, dessen Schaltung wohl Schimpansen logischer vornehmen würden unnötig behindert, so dass noch mehr Stau und Lärmbelastung als Notwendig ist (Stichwort Triester Straße wo seitdem zwei neue Ampeln vor Vösendorf sind täglich Staus sind wo vorher keine waren...). Ich persönlich freue mich schon auf einen baldigen Umzug in den Bezirk Mödling oder Baden, wo es im Gegensatz zu Wien noch Lebensqualität gibt...

Wurmfortsatz - Wenn sich der Herr Bezirksvorsteher wirklich - wenn schon nicht am liebsten, sondern manchmal - an der Liesing oder bei der Bergkirche Rodaun aufhalten würde, wäre ihm die Freude am Aufenthalt durch den Fluglärm gründlich vergällt. Durch die Verlegung der Flugrouten wurde Liesing zum Wurmfortsatz von Schwechat. Mit Zustimmung und durch Initiative des Herrn Bezirksvorstehers, der sich dafür von diversen subalternen Gazetten feiern läßt.

Ein echter Politiker ... unser Herr Bezirsvorsteher. Im Interview wird die Initiative gegen den Fluglärm verschwiegen. - Es ist unnötig sich mit dem Rückbau des Liesingbachtales ununterbrochen und unnötig selbst zu beweihräuchern und die Flugroute von Mauer genau über dieses Liesingbachtal zu legen. Etwas kurzsichtig ist es auch, denn die Maurer Bürger werden wohl nicht zum SPÖ Wählerpotential zählen, die Menschen, die in den Gemeindebauten entlang der Liesing leben eher doch. Also auch noch recht ungeschickt. Aber die nächste Wahl kommt ja ....

Auszug des kompletten Interviews siehe http://derstandard.at/?url=/?id=2008354%26sap=2%26_pid=2969916



Info
Presse
Verkehr
Umwelt
Kontakt
HOME
<< >>